6. Günter Brandel-Jugend-Förderpreis verliehen

6. Günter Brandel-Jugend-Förderpreis verliehen

Tolle Projekte wurden honoriert! – 1. Preis ging an den FC Grünsfeld

Großen Anklang fand die zum sechsten Mal erfolgte Verleihung des Günter Brandel-Jugend-Förderpreises 2023 durch den Sportjugend-Förderverein Main-Tauber e.V., mit denen kreative und herausragende Ideen und Projekte der Jugendlichen in den Sportvereinen des Main-Tauber-Kreises ausgezeichnet wurden.

Christian Baumann, Vorstandsvorsitzender der Günter Brandel-Stiftung sowie Prokurist und Gesellschafter der Brandel Bau GmbH, streifte in seiner Begrüßung kurz die Historie des gut aufgestellten Unternehmens und zeigte sich erfreut darüber, im Sinne des Stifters die Förderung der Jugendarbeit auch in diesem Jahr wieder mit einer Gesamtsumme von 5.000 Euro fortsetzen zu können. In der Sportjugend und ihrem Förderverein sieht er die kompetenten Partner für die Förderung einer zeitgemäßen, an den Bedürfnissen junger Menschen orientierten Jugendarbeit.

Die besondere Stärke des Unternehmens sieht Christian Baumann in der flexiblen Anpassungsfähigkeit an die Marktbedürfnisse. Mit über 90 Jahren Geschichte habe man die große Baukrise und Rezession überstanden und zähle nicht nur zu den starken Baufirmen im Main-Tauber-Kreis, sondern weit darüber hinaus. 2013 habe man einen großen Schicksalsschlag verkraften müssen, als Günter Brandel nach einem Unfall überraschend gestorben ist: „In seinem Testament hatte er verfügt, dass seine betrieblichen Anteile in die zu gründende Günter Brandel-Stiftung eingebracht werden. Er wollte damit einerseits den Fortbestand unserer Baufirma sichern und zum anderen „Gutes tun“, indem er als Satzungszweck die „Förderung der Jugendarbeit sporttreibender Vereine im Main-Tauber-Kreis“ vorgab.

Im Anschluss appellierten Dr. Klaus Faulhaber und Chris Baumann an alle Anwesenden, dass noch mehr Vereine sich bewerben sollen, da sie gerne noch mehr die Vereine unterstützen wollen. Insgesamt wurde von Seiten der Günter Brandel-Stiftung seit 2018 insgesamt über173.000 € an Vereine im Main-Tauber-Kreis vergeben.

„Flächendeckend hervorragende Projekte sind von Creglingen bis Wertheim eingegangen“, berichtete Dr. Klaus Faulhaber, stv. Vorsitzender der Günter-Brandel-Stiftung. Er bedankte sich anschließend für die hervorragende Unterstützung durch die Sportjugend hinsichtlich der Bewertungsvorschläge.

In Vertretung des kurzfristig verhinderten SJF-Vorsitzenden Volker Silberzahn bedankte sich Matthias Götzelmann für die gelungene Kooperation mit der Günter Brandel-Stiftung, insbesondere bei Dr. Klaus Faulhaber und Chris Baumann. Er dankte nämlich den Verantwortlichen der Günter Brandel-Stiftung dafür, dass sie auch in den nächsten 3 Jahrenden Preis zur Verfügung stellen und so wieder hervorragende Jugendarbeit in den Vereinen honorieren. Außerdem wird das Preisgeld von 5.000 € auf 6.000 € erhöht. Auch der Vorsitzende des Sportkreises TBB Matthias Götzelmann würdigte das Engagement aller Beteiligten und Ehrenamtlichen. Nicht zuletzt sei es durch Aktionen wie die Günter Brandel–Stiftung geschuldet, dass die Mitgliederverluste in den hiesigen Sportkreisen sehr gering sind im Vergleich zu anderen Sportkreisen.

Die Preisverleihung nahmen anschließend dann die Laudatoren Chris Baumann und Dr. Klaus Faulhaber, Matthias Götzelmann und Michael Geidl vor und berichteten über die jeweiligen, der Preisvergabe zugrunde liegenden Projekte und Aktivitäten für und mit den Jugendlichen in den Sportvereinen. Der erste Platz des diesjährigen Günter Brandel-Jugend-Förderpreises2023 geht an den FC Grünsfeld, gefolgt von der HG Königshofen/Sachsenflur auf dem 2. Platz und der Jugendabteilung des SV Königshofen auf dem 3. Platz.

Die Günter Brandel–Jugend-Förderpreisträger 2023

1. Preisträger (1000 Euro): FC Grünsfeld

2. Platz (700 Euro): HG Königshofen/Sachsenflur

3. Platz (600 Euro): Jugendabteilung SV Königshofen

4. Platz  (500 Euro): FC Creglingen

5. Platz (400 Euro): Sprungbrett e.V.

6. Platz (350 Euro): TSV Tauberbischofsheim Judo

6. Platz (350 Euro): TuS Großrinderfeld

8. Platz (300 Euro): Kindergarten Igersheim in Kooperation mit dem 1. FC Igersheim

8. Platz (300 Euro): DJK Unterbalbach

10. Platz (250 Euro): Behindertensportverein Tauberbischofsheim

10. Platz (250 Euro): TV Königshofen

Außerdem erhält jeder teilnehmende Verein, der nicht zu den ersten 11 Preisträgern gehört, vom Sportjugendförderverein Main-Tauber e.V. einen Anerkennungspreis von 50 €.

Anerkennungspreise in Höhe von 50 Euro erhielten insgesamt fünf Abteilungen des FC Külsheim. Weitere Preise gingen an den SV Pülfringen, ETSV Lauda, Abt. Leichtathletik, TSV Dittwar, FC Gissigheim, TSV Weikersheim, TV Niederstetten, TSV Gerchsheim, Narrengesellschaft Lauda, SV Edelfingen, TC Rot Weiss Lauda, 1. FC Igersheim. 

Günter Brandel-Jugend-Förderpreis

Dominic Faul (Vorsitzender Sportjugend TBB), Chris Baumann (Vorstandsvorsitzender der Günter Brandel-Stiftung), Matthias Götzelmann (Vorsitzender Sportkreis TBB), Reinhold Balbach (Sportkreisjugendleiter Mergentheim) und Vertreter des TV Niederstetten (2. Preis), Volker Silberzahn (Vorsitzender Sportjugendförderverein Main-Tauber e.V.), Herbert Bieber (Vertreter des SV Königshofen 3. Preis), Dr. Klaus Faulhaber (stv. Vorsitzender der Günter Brandel- Stiftung und Jochen Fels vom TSV Tauberbischofsheim, abt. Judo und 1. Preisträger und Gewinner des Günter Brandel Jugend-Förderpreises 2022 Bild: Michael Geidl

Tolle Projekte wurden honoriert! – 1. Preis ging an den TSV Tauberbischofsheim, Abt. Judo

Großen Anklang fand die zum fünften Mal erfolgte Verleihung des Günter Brandel-Jugend-Förderpreises 2022 durch den Sportjugendförderverein Main-Tauber e.V., mit denen kreative und herausragende Ideen und Projekte der Jugendlichen in den Sportvereinen des Main-Tauber-Kreises ausgezeichnet wurden.

Christian Baumann, Vorstandsvorsitzender der Günter Brandel-Stiftung und Prokurist und Gesellschafter der Brandel Bau, streifte in seiner Begrüßung kurz die Historie des gut aufgestellten Unternehmens und zeigte sich erfreut darüber, im Sinne des Stifters die Förderung der Jugendarbeit auch in diesem Jahr wieder mit einer Gesamtsumme von 5.000 Euro fortsetzen zu können. In der Sportjugend und ihrem Förderverein sieht er die kompetenten Partner für die Förderung einer zeitgemäßen, an den Bedürfnissen junger Menschen orientierten Jugendarbeit.

Eine Förderung durch die Günter Brandel-Stiftung neben dem Günter Brandel-Jugend-Förderpreis erhalten folgende Vereine: ETSV Lauda, Abt. Handball, HG Königshofen/Sachsenflur, TSV Werbach, FC Wertheim-Eichel und der TSV Dittwar

Flächendeckend hervorragende Projekte sind von Creglingen bis Wertheim eingegangen“, berichtete Dr. Klaus Faulhaber, stv. Vorsitzender der Günter-Brandel-Stiftung. Er bedankte sich anschließend für die hervorragende Unterstützung durch die Sportjugend hinsichtlich der Bewertungsvorschläge. Jeder teilnehmende Verein erhielt vom Sportjugendförderverein Main-Tauber e.V. einen Anerkennungspreis von 50 €. Kurzerhand hat die Günter Brandel-Stiftung entschlossen den gleichen Betrag für die 16 Anerkennungspreis auch mit 50 € zu honorieren. Somit erhält jeder teilnehmende Verein mindestens 100 €. Auch der Vorsitzende des Sportjugendfördervereins Main-Tauber e.V. Volker Silberzahn sprach allen teilnehmenden Vereinen seine Anerkennung für die tolle Arbeit aus und richtete seinen Blick schon wieder nach vorne. Er dankte nämlich den Verantwortlichen der Günter Brandel-Stiftung dafür, dass sie auch im nächsten Jahr den Preis bereits zum 6. Mal ausloben und so wieder hervorragende Jugendarbeit in den Vereinen honorieren. Auch der Vorsitzende des Sportkreises TBB Matthias Götzelmann würdigte das Engagement aller Beteiligten und Ehrenamtlichen. Nicht zuletzt sei durch solche Aktionen wie durch die Günter Brandel-Stiftung es geschuldet, dass die Mitgliederverluste in den hiesigen Sportkreisen sehr gering sind im Vergleich zu anderen Sportkreisen.

Die Preisverleihung nahmen anschließend dann die Laudatoren Chris Baumann und Dr. Klaus Faulhaber vor und berichteten über die jeweiligen, der Preisvergabe zugrunde liegenden Projekte und Aktivitäten für und mit den Jugendlichen in den Sportvereinen. Auf der Agenda des  TSV Tauberbischofsheim, Abt. Judo standen Projekte im Bereich Zivilcourage Preis und eine Spendenaktion für die Ukraine bei der über 100 Quadratmeter Judomatten gespendet wurden. Auch durch diese Aktionen verzeichnete die Abteilung Judo 60 Neuanmeldungen. Und das in Coronazeiten – einmalig.

Auch der TV Niederstetten veranstaltete in diesem Jahr eine absolut tolle und erfolgreiche Aktion. Nachdem das inklusive „Spiel hinter Gefängnismauern – Sport kennt keine Grenzen“ 3 Jahre lang auf Eis gelegen war, fand das Spiel endlich wieder in der JVA in Adelsheim statt. Im Vordergrund stand hierbei nicht das Ergebnis, sondern der persönliche Austausch der Spieler des TVN mit den Inhaftierten vor Ort.

Der dritte Platz des diesjährigen Günter Brandel-Jugend-Förderpreises geht an den SV Königshofen. Der Verein produzierte zusammen mit Sportmoderator Jörg Dahlmann eine Vereinshymne für ihren Verein. Bei dem Projekt „Vereinshymne und Video“ waren alle Altersgruppen des Vereins mitbeteiligt. Weitere Aktionen waren die soziale Unterstützung für die Ukraine und Spenden für die, bei der Flutkatastrophe zu Schaden gekommenen Personen im Ahrtal.

Quelle: https://www.fnweb.de/orte/tauberbischofsheim_artikel,-tauberbischofsheim-erster-preis-fuer-die-tsv-judo-abteilung-_arid,2031059.html


Die Günter Brandel-Jugend-Förderpreisträger 2022.

Die Preisträger. im Überblick:

1. Preisträger (1000 Euro): Turn- und Sportverein 1863 Tauberbischofsheim e.V., Abt. Judo

2. Platz (700 Euro): TV Niederstetten – Jugend

3. Platz (600 Euro): SV Königshofen

4. Platz  (500 Euro):  HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim

5. Platz (400 Euro): ETSV 04 Lauda Leichtathletik

6. Platz (350 Euro): FC Külsheim 1932 e.V. Abt. Jugend

6. Platz (350 Euro): TSV Vorbachzimmern

8. Platz (300 Euro): SV 1964 Königheim e.V.

9. Platz (300 Euro): Inklusionssportgruppe des Behindertensportverein Tauberbischofsheim

10. Platz (250 Euro): FC Creglingen 1920 e.V.

10. Platz (250 Euro): TV Königshofen

Anerkennungspreise in Höhe von 100 Euro erhielten insgesamt vier Abteilungen des FC Külsheim. Weitere Preise gingen an den TuS 1952 Großrinderfeld, TSV Assamstadt, VfR Gerlachsheim, Sprungbrett e.V., TSV Tauberbischofsheim Abt. Fußball, TC RW Lauda, TV 1862 e.V. Bad Mergentheim, FC Gissigheim Abt. Jugendausschuss, TC Weiß Blau Wittighausen, Tennisclub des TSV Tauberbischofsheim, TSV  Dittwar 1931 e.V., TC Beckstein


Das Bild oben zeigt von links: Dominic Faul (Vorsitzender Sportjugend TBB), Chris Baumann (Vorstandsvorsitzender der Günter Brandel-Stiftung), Matthias Götzelmann (Vorsitzender Sportkreis TBB), Reinhold Balbach (Sportkreisjugendleiter Mergentheim) und Vertreter des TV Niederstetten (2. Preis), Volker Silberzahn (Vorsitzender Sportjugendförderverein Main-Tauber e.V.), Herbert Bieber (Vertreter des SV Königshofen 3. Preis), Dr. Klaus Faulhaber (stv. Vorsitzender der Günter Brandel- Stiftung und Jochen Fels vom TSV Tauberbischofsheim, abt. Judo und 1. Preisträger und Gewinner des Günter Brandel Jugend-Förderpreises 2022. Bild: Michael Geidl

Erster Preis geht an den SV Königshofen

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Der „Günter-Brandel-Jugend-Förderpreis 2021“ wurde zum Jahresende das vierte Mal von der Günter Brandel Stiftung in Kooperation mit dem Sportjugendförderverein Main-Tauber vergeben. Der erste Preis geht an den SV Königshofen.

Main-Tauber-Kreis. Ziel des Förderpreises ist es, aktive, innovative, präventive und erlebnispädagogisch ausgerichtete Jugendarbeit in den Vereinen zu fördern. Insgesamt beläuft sich das Preisgeld jährlich auf 5000 Euro. Zudem wurden Anerkennungsprämien an alle teilnehmenden Vereine ausgeschüttet durch den Sportjugendförderverein Main-Tauber.

In diesem Jahr waren die eingereichten Projekte durch die immer noch aktuelle Corona Situation komplett anders gelagert als in den Jahren zuvor. Durch die im letzten Jahr eingetretene Corona Pandemie wurde den Verantwortlichen bei der Auswertung und Prämierung immer mehr bewusst, welche entscheidenden Auswirkungen das Virus auf das tägliche Leben, den Sport und die damit verbundene Jugendarbeit hatte.

Viele Vereine überlegten sich deshalb innovative Alternativen, wie man sich als Verein zum Wohle der Gesellschaft einbringen konnte. Hier galt es Kreativität und innovative Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Als Beispiele sind hierfür exemplarisch zu nennen: Nachbarschaftshilfen, Einkauf- und Botenservice für ältere Menschen oder auch Aufklärungskampagnen über Betrugsmaschen in der Corona Pandemie, das Durchführen eines virtuellen Corona-Laufs verbunden mit einem Spenden Aufruf für eine Hilfsgemeinschaft, Engagement in anderen Arbeitsfeldern, zum Beispiel Krankenhaus und Bürgerbüro, vielseitige Bau- und Instandsetzungsarbeiten an Vereinsheimen, Hallen, Plätzen, Umkleiden oder Sportmaterial. Alternativen zum regulären Vereinssport waren in dieser Zeit auch wichtig, um weiterhin fit und gesund zu bleiben. Leider war in diesem Jahr eine offizielle Preisverleihung im Präsenzformat nicht möglich. Trotzdem hoffen die verantwortlichen der Stiftung, dass sie den Vereinen mit den verfrühten Weihnachtsgeldern in dieser schweren Zeit helfen konnten. 

Quelle: https://www.fnweb.de/region-main-tauber_artikel,-main-tauber-erster-preis-geht-an-sv-koenigshofen-_arid,1895640.html


Der erste Platz und damit der Günter Brandel Jugend-Förderpreis ging an den SV Königshofen.

Die Preisträger. im Überblick:

1. Platz: SV Königshofen, 1000 Euro.

2. Platz: TuS Großrinderfeld, 700 Euro;

3. Platz: TSV Vorbachzimmerm, 600 Euro.

4.Platz: Behindertensportverein Tauberbischofsheim, Abteilung Jugend, 500 Euro.

5. Platz: ETSV Lauda, 400 Euro.

6. Platz: 6. Platz: TSV Markelsheim, Abteilung Tennis, 350 Euro.

6. Platz: TSV Assamstadt: 350 Euro.

8. Platz: TV Niederstetten, 300 Euro.

8.Platz: TV Königshofen, 300 Euro.

10. Platz: TSV Tauberbischofsheim, Abteilung Judo, 250 Euro.

10. Platz: Schützengilde Mergentheim, 250 Euro.

Fünf Sonderpreise: FC Wertheim-Eichel: 500 Euro; TSV Werbach, 1000 Euro, TSG Impfingen 500 Euro, TSV Tauberbischofsheim, Abteilung Judo 750 Euro; Sportkreis: 500 Euro.

Der Günter-Brandel-Jugend-Förderpreis der Günter Brandel-Stiftung

DER-GÜNTER-BRANDEL-JUGEND-FÖRDERPREIS-DER-GÜNTER-BRANDEL-STIFTUNG-

GÜNTER-BRANDEL-FÖRDERPREIS SPORTVEREINE FÜR VORBILDLICHE AKTIVITÄTEN IM JUGENDBEREICH AUSGEZEICHNET / ERSTER PLATZ GING AN HG KÖNIGSHOFEN/SACHSENFLUR

Der erste Preis des Günter-Brandel-Förderpreises ging an die HG Könnigshofen/Sachsenflur. Insgesamt wurden 16 Sportvereine ausgezeichnet.

Main-Tauber-Kreis. Großen Anklang fand die zum zweiten Mal erfolgte Verleihung der Günter-Brandel-Jugend-Förderpreise durch den Sportjugendförderverein Main-Tauber, mit denen kreative und herausragende Ideen und Projekte der Jugendlichen in den Sportvereinen des Main-Tauber-Kreises ausgezeichnet wurden. Die Ehrung fand in den Geschäftsräumen von Brandel Bau in Tauberbischofsheim statt.


KOMPETENTE PARTNER IM SPORT

Christian Baumann, Vorstandsvorsitzender der Günter Brandel-Stiftung und Prokurist und Gesellschafter der Brandel Bau, streifte in seiner Begrüßung kurz die Historie des gut aufgestellten Unternehmens und freute sich, im Sinne des Stifters die Förderung der Jugendarbeit wieder mit einer Gesamtsumme von 5000 Euro fortsetzen zu können. In der Sportjugend und ihrem Förderverein sah er die kompetenten Partner für die Förderung einer zeitgemäßen, an den Bedürfnissen junger Menschen orientierten Jugendarbeit.

Bürgermeisterin Anette Schmidt ließ es sich trotz Terminnöte nicht nehmen, bei den Sportlern vorbeizuschauen. Wer sie kenne, wisse auch, dass sie ihre Jugend in den Sportvereinen in Tauberbischofsheim verbracht und dann auch eine Abteilung des TSV übernommen habe: „Ich weiß, welches Engagement und welche Arbeit in der Jugendarbeit steckt.“ Mit der bedeutsamen Förderung werde ein wichtiger Dienst an der Gesellschaft geleistet.

Dr. Michael Lippert, der im Landratsamt für die Jugendförderung zuständig ist, richtete die Grüsse des Landkreises, lobte die Synergieeffekte, die dadurch entstanden sind, dass die Stiftung auf die rührige Sportjugend zugegangen sei. „Solche Preise bieten immer wieder Anreize, in der Jugendarbeit Neues zu schaffen.“ Matthias Götzelmann erinnerte an die Anfänge des Sportjugend-Förderpreises mit dem jahrelangen und verdienstvollen Engagement der Sponsoren Mathias Strambace und Peter Bohnet und lobte die Weiterführung des Preises dank der Stiftung und die tollen Beiträge der Vereine.

„Flächendeckend sind Bewerbungen von Creglingen bis Wertheim eingegangen“, berichtete Sportkreisjugendreferent Michael Geidl, der sich anschließend für die Unterstützung durch Wolfgang Beyer mit dem jungen Team mit fünf FSJler und BFDler, die bei der Auswertung halfen. Zudem hob er das neue Konzept hervor, wonach sich jeder Sportverein mit drei Projekten bewerben kann.

Die Preisverleihung nahmen dann die Laudatoren Thomas Maertens, Matthias Götzelmann und Michael Geidl vor und berichteten über die jeweiligen, der Preisvergabe zugrundeliegenden Aktivitäten für und mit den Jugendlichen in den Sportvereinen. Die Laudatio für den Gewinner des Günter-Brandel-Förderpreises 2019, die Handballgemeinschaft Königshofen-Sachsenflur, vertreten durch „Handball-Ikone“ Edwin Schad, war dann „Chris“ Baumann vorbehalten.


DIE PREISE IM ÜBERBLICK

Von Platz sechs im Vorjahr verbesserte sich die Handballgemeinschaft Königshofen/Sachsenflur verdientermaßen auf Platz eins. Denn auf der Agenda standen zwei internationale Projekte, die sehr erfolgreich verliefen.

Eine Jugendbegegnung knüpfte an das 25-Jahr-Jubiläum mit der ungarischen Partnerstadt Hosszuheteny an. Ein weiterer Jugendaustausch erfolgte bereits zum sechsten Mal mit der polnischen Partnerstadt Ziebice. Zwei Projekte, die vorbildhaft jungen Menschen internationale Erfahrungen vermittelten. Denn sie lernten Gleichaltrige mit anderen kulturellen Hintergründen kennen und setzten sich dabei mit der eigenen kulturellen Identität auseinander. Bereits bestehende Freundschaften wurden vertieft und es wurden neue Kontakte mit den Austauschpartnern geknüpft.

Hatte der TV Niederstetten 2018 bereits den fünften Platz beim Günter-Brandel-Jugend-Förderpreis belegt, wurde das besondere Augenmerk des Vereins auf die Kinder- und Jugendarbeit in diesem Jahr mit dem zweiten Platz honoriert. Der zum achten Mal in das Skigebiet Golm in Österreich führende Skilehrgang verhalf zahlreichen Neulingen in wenigen Tagen zu den ersten Erfolgserlebnissen auf den Pisten. Das Ferienprogramm beinhaltete die Zubereitung der Speisen durch die Teilnehmer selbst.

In der Schweiz wurde mit dem Besuch eines befreundeten Vereins eine internationale Jugendbegegnungsmaßnahme verbunden, die neben dem Fußballspielen die Teilnahme an Workshops mit rege diskutierten Themen vorsah.

Wie im Vorjahr wurde Platz drei der Judoabteilung des TSV Tauberbischofsheim zugesprochen, die mit einer Gewaltpräventionsmaßnahme punkten konnte. Geschult wurde das Verhalten im Ernstfall, um jedem Teilnehmer ein sicheres Gefühl in brenzligen Situationen zu vermitteln.

Nicht alltäglich war auch eine „Historische Stadtrallye“ in Tauberbischofsheim unter dem Motto „Wir lernen unsere Kreisstadt näher kennen“. DRK, Polizei und Feuerwehr standen im Mittelpunkt einer großen Aktion, bei der die Kinder mit ihren Eltern einen echten Rettungseinsatz beobachten, Erste Hilfe üben und auf eine hohe Drehleiter steigen konnten.


Die Günter-Brandel-Förderpreisträger 2019:

Erster Preisträger (1000 Euro): HG Königshofen/Sachsenflur .

Platz zwei (700 Euro): TV Niederstetten.

Platz drei (600 Euro): TSV Tauberbischofsheim, Abteilung Judo.

Platz vier (500 Euro): TSV Dittwar .

Platz fünf (400 Euro): TSV Vorbachzimmern.

Platz sechs (350 Euro): FC Külsheim und SV Königshofen.

Platz acht (300 Euro): Sprungbrett.

Platz acht (300 Euro): TV Königshofen.

Platz zehn (250 Euro): FC Gissigheim und FC Creglingen.


KLEINE ANERKENNUNGEN

Dass es sich auf jeden Fall lohnt, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen und eine Bewerbung einzureichen, unterstrich einmal mehr der FC Külsheim, der neben der Belohnung für Platz sechs für die Jugendabteilung auch noch Anerkennungspreise von 50 Euro für fünf Abteilungen einstrich.

Weitere Preise in dieser Höhe wurden den Vereinsvertretern des TSV Markelsheim (2 Preise), des ETSV Lauda, des TV Dittigheim, des SV Königheim, des TV Bad Mergentheim, des FC Gissigheim und des VfR Gerlachsheim in diesem Rahmen überreicht. 

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 14.12.2019

Günter Brandel-Stiftung unterstützt Soccerfeldbau

GÜNTER-BRANDEL-STIFTUNG-UNTERSTÜTZ-SOCCERFELDBAU-

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG POSITIVE BILANZ GEZOGEN / EINIGE VERÄNDERUNGEN DURCH WAHLEN IM VORSTAND / NEUES PROJEKT IM VISIER / SPORTVEREIN WILL SOCCERFELD BAUEN

Kaum ist das Sportheim abbezahlt, hat der SV Königheim sich ein neues Ziel gesteckt: Ein Tennisplatz soll in ein sogenanntes Soccerfeld „umgewandelt werden.

Königheim. Die Überraschung kam am Schluss: Nachdem die Regularien abgearbeitet und die Neuwahlen problemlos vonstatten gegangen waren, verkündete Vorsitzender Sport, Michael Berthold, dass der Vorstand plane, auf einem von den drei Tennisplätzen ein Soccerfeld zu errichten. Die Mitglider fanden die Idee gut und beauftragten den Vorstand, die Planungen und die Umsetzung voranzutreiben.

„Wir planen schon seit längerem, ein Soccerfeld zu bauen, aber bislang hatten wir nicht den Platz dafür“, erläuterte Michael Berthold. „Zunächst wollten wir das Spielfeld auf dem Grünstreifen vor dem Hang zwischen Sportheim und Brehmbachtalhalle bauen, doch das war nicht realisierbar.“ Der Grünstreifen neben dem Parkplatz ist zu schmal, es hätte Erde vom Hang abgetragen und dieser dann auch entsprechende gestützt werden müssen. „Das wäre schlichtweg zu teuer gewesen“, so Berthold.

Nun habe sich als alternativer Standort einer der drei Tennisplätze angeboten. „Der TC hat nicht mehr so viele Mitglieder und benötigt den dritten Platz nicht mehr“, so der Vorsitzende. Er habe mittlerweile mit einem Fachmann den Platz in Augenschein genommen. Von dem Experten habe er grünes Licht für den Bau bekommen. Der Untergrund sei geeignet. „Der Platz heißt zwar Soccerfeld, aber darauf kann auch Basketball, Tennis oder Volleyball gespielt werden“, hob Berthold hervor, dass das Soccerfeld vielfach genutzt werden kann. Die Kosten für das Spielfeld würden sich auf 60 000 bis 70 000 Euro belaufen. Um mögliche Zuschüsse werde sich der Vorstand umgehend kümmern. Von der Brandel Stiftung sei man schon mit 5000 Euro bedacht worden.

„Wir müssen der Jugend und den Kindern Platz für Aktivitäten bieten, der alte Sportplatz ist keine Anlaufstelle mehr“, betonte Berthold abschließend. Die Mitglieder sahen dies genauso und gaben grünes Licht, das Vorhaben voranzutreiben.

Der Kassenbericht hat den Mitgliedern die Zustimmung zu dem neuen Projekt sicherlich erleichtert. Wie Vorsitzender Finanzen, Thomas Berthold, ausführte, sei das Sportheim bereits abbezahlt und zudem noch eine Summe als Grundstock für die Finanzierung des Soccerfelds vorhanden. Sein Bericht machte einmal mehr deutlich, welche Summen ein Sportverein mittlerweile schultern muss.

RÜCKBLICK
Bei den Rechenschaftsberichten der weiteren Vorstandsmitglieder sowie der Abteilungsleiter gab es Positives wie auch Negatives zu vermelden, wobei Ersteres überwog. So fanden zahlreiche gelungene Veranstaltungen wie 60 Jahre Partnerschaft und 20 Jahre Aufstieg in die A-Klasse, Relegationsspiel, Turnschau, Trainingswochenende der Aikido-Abteilung oder das Weinblütenfest Erwähnung. Für zusätzliche Arbeit habe der Abriss des ehemaligen Bahnhofs geführt, weil die dort gelagerten Sachen auf andere Plätze verteilt werden mussten. Auch dass die Leitung zum Flutlicht durch einen Baggerbiss gekappt wurde, sei nicht gerade toll gewesen.

Im sportlichen Bereich bleibt bei den Fußballern die Nachwuchsproblematik. Während bei den „Kleinen“ noch viele kicken, würde es mit zunehmenden Alter immer dünner, führte Udo Müller aus. Das sei aber kein Problem, das nur der SV habe. Bei den B- und A-Junioren müssten mittlerweile Spielgemeinschaften aus mehreren Vereinen gebildet werden.

Neben dem Turnschau hob Karlheinz Riehle die Teilnahme am Turnfest sowie die Ausrichtung des Gauentscheids der männlichen Turnerjugend hervor.

Beim Weinblütenfest, so Bernhard Uihlein, sei die Küche am Sonntagabend erstmals restlos ausverkauft gewesen. Er machte deutlich, dass das Fest einen enormen personellen Kraftakt bedeute. Deshalb forderte er die Mitglieder auf, den Vorstand bei der Durchführung noch mehr zu unterstützen und mitanzupacken. Alle Sprecher dankten den Mitgliedern, die im abgelaufenen Vereinsjahr sich ehrenamtlich eingebracht haben und so zum positiven Ergebnis beigetragen hätten.

Doris Uihlein, die zusammen mit Johannes Eckl die Kasse geprüft hatte, bescheinigte Kassierer Thomas Uihlein eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung des gesamten Vorstands. Sie wurde von den Mitgliedern einstimmig erteilt.

WAHLEN
Die Neuwahlen leitete Udo Müller. Der Vorstand setzt sich so zusammen:

Vorsitzender Sport: Michael Berthold; Vorsitzender Finanzen: Thomas Berthold; Vorsitzender Sportheim/Bau: Anton Haag; Vorsitzender Veranstaltungen: Bernhard Uihlein; Schriftführer: Heiko Schneider; Jugendleiter: Clemens Schäfer (wird erst in der Jugendversammlung gewählt); Abteilungsleiter Fußball: Klaus Häfner; Jugendkoordinator Fußball: Martin Müller; Abteilungsleiter Turnen: Karlheinz Riehle; Jugendkoordinator: Abteilungsleiter/in Aikido/Taekwondo: Helmut Theobald; Vertreter Fußball: Tim Faulhaber und Volker Börlin-Bauer (in Personalunion); Vertreterin Turnen: Claudia Bauer; Vertreter Aikido/Taekwondo: Peter Faulhaber; Vertreterin Finanzen: Anna Bundschuh, Daniel Schneider, Andreas Hauck; Stellvertreter Sportheim/Bau: Luis Uihlein; Stellvertreter Veranstaltungen: David Stang, Christa Bundschuh, Jannik Haag. Johannes Lakeit, Heike Faulhaber; Kassenprüfer: Doris Uihlein und Johannes Eckl.

Die wichtigste Veränderung gab es beim Vorsitzenden Sportheim/Bau. Hier löste Anton Haag Frank Schäfer ab. Michael Berhold und Bernhard Uihlein würdigten die von Frank Schäfer geleistete Arbeit. Sie seien froh, dass er weiterhin seine tatkräftige Unterstützung bei Sportheim und Veranstaltungen zugesagt habe. svk 

© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 11.04.2019